… und dann kam alles anders …

Mein Rangier-Diorama

Auf den Seiten zuvor in dieser Kategorie (Mein Hobby: Modelleisenbahn) habe ich mich ja zu meiner Modelleisenbahngeschichte ausgelassen. Nun, als es absehbar war das die „Ausrede“ keine Zeit nicht mehr haltbar war, sollte es endlich passieren. Immer im guten Austausch mit meinen Hobbykollegen reifte der Gedanke, dass meine bisherige Planung für den Keller vielleicht doch den Aufwand in Bezug auf Gestaltungszeit und körperliche Bewegungseinschränkungen ein zu großes Projekt darstellen würde. Ausschlaggebend für einen Raumwechsel, der dann auch kleiner als der Kellerraum ist, war eine Gestaltungsidee in der Zeitschrift Spur-Null-Magazin – Ausgabe 46, Seiten 14 ff. [Für die Veröffentlichung einer Abbildung und des Textes als PDF habe ich keine Erlaubnis erhalten.] Dort wurde ein Anlagenvorschlag über zwei Ebenen mit einem Endbahnhof in einem Dachgeschoß mit einer schrägen Decke präsentiert.

Die Idee hat mich sofort angefixt und den Raum hatte ich ja auch zur Verfügung. Intensiv wurde der Anlagenvorschlag studiert und es wurden, so gut es möglich war, Abmessungen entnommen. Hier wurde ganz schnell klar, dass man in Spur 0 anders denken muss als in kleineren Maßstäben. Das wesentlichste was zu berücksichtigen war sind halbwegs „seriöse“ aber vor allem auch realisierbare Radien. Das hier kein 200cm-Radius möglich war ist klar. Aber ein 80cm-Radius, wie er vielleicht möglich ist mit Modellbahnkupplungen zu durchfahren, kam auch nicht in Frage, da ich ja u.a zur Spur 0 gewechselt bin wegen der Originalkupplungen. Das wollte ich auch nicht ändern und dafür wollte ich keine Kompromisse eingehen. So wurde geprüft und getestet … so dass am Ende in der Planung mit einem kleinsten Radius von 120 cm ausgegangen werden konnte.

In dieser Zeit sind einige Ideen aus dem o.g. Planungsvorschlag gestrichen worden, neue Ideen kamen aber hinzu. Geblieben ist die untere Ebene die einen Rundumverkehr zulässt (um einfach einem fahrenden Zug nachzuschauen während man gemütlich neben der Anlage sitzt) und natürlich auch der (obere) Rangierbahnhof mit allerlei Aktionsmöglichkeiten. Der Gedanke, Zugbewegungen von A nach B usw. durchzuführen ist aber geblieben. Dazu später mehr.

Nachfolgend nun die Fortschritte meines Rangier-Dioramas in einzelnen Schritten von der Gleisplanung bis zur Fertigstellung. Viel Spaß beim schmökern: