Das Konzept meiner Modelleisenbahn
Zeit: Epoche 3 *

Nicht nur aus dem Grund weil ich in den 1950er-Jahren geboren bin, sondern weil mir persönlich die deutsche Eisenbahn aus dieser Zeit besonders gefällt, habe ich mich für diesen Zeitraum entschieden. Der Zeitpunkt in dem sich meine Anlage präsentieren soll wird (so sind es meine momentanen Gedanken) irgendwo in den letzten 1950er-Jahren liegen. (Vielleicht werde ich später hier aufzeigen welche besonderen Merkmale diesen Zeitraum prägen und mir besonders wichtig sind.)

Das Thema wird auf jeden Fall eine Nebenbahn mit ihrem interessanten Betrieb in den o.g. Jahren sein. Die Züge dort bestehen i.d.R. aus kurzen, meist Zweiachs-Wagen oder Triebwagen. Als Zugloks dienen noch Dampflokomotiven aber auch auch Dieselloks. In meinem Konzept habe ich (bisher) nur Tenderloks geplant, weil es für die Bereitstellung von Schlepptenderloks, die ja auch mal gedreht werden müssen, keinen Platz gibt.

In meinen Gedanken werden Nahgüterzüge (Ng), Durchgangsgüterzüge (Dg), Personenzüge (P) und Triebwagen (Pt) sowie Überführungen (Üf) zu Betriebsstellen ausserorts stattfinden. Zugloks hierfür sind die BR 64, 86 und 94 sowie V100, ein VT98 und eine Köf II sein.

*) Zitat aus Wikipedia: „Zur authentischen Darstellung eines Zeitabschnitts der Eisenbahngeschichte auf Modelleisenbahnanlagen dient für Deutschland und andere Teile Europas eine Unterteilung in verschiedene Epochen.
Um dem Modelleisenbahner die zeitliche Zuordnung der Bauelemente und des rollenden Materials zu erleichtern, werden zuweilen auf den Produktverpackungen Angaben zur Epoche in römischen Zahlen und manchmal auch noch einer Periode innerhalb dieser Epoche angegeben.
Die Epoche 3 umfasst die Jahre von ca. 1945 bis 1970.“

Umgebung

Ich plane keinen konkreten Nachbau eines bestehenden Bahnhofs. Allerdings hat es sich ergeben das ich schon länger eine Betriebssituation verfolge die als Basis ein Vorbild hat. Ein wenig Topografie wird es bei mir auch geben, aber nicht so gebirgig wie das Vorbild.

Mir gefällt die nordische Bauweise, also eher rote Backsteingebäude anstatt Fachwerk oder andere Verkleidungen. Bei meinen Lokomotivbaureihen ist mir vollkommen egal wo die eingesetzt wurden. Hauptsache sie gefallen mir und passen in die Epoche.

Das Zentrum meiner geplanten Anlage wird ein Durchgangsbahnhof sein der einen Abzweig zu einem kleinen Endbahnhof aufweist. Neben den Güteranlagen im Bahnhof sind zwei bis drei Betriebsstellen ausserhalb vorgesehen.

Ich habe sogar schon mal einen …

… für den Bahnhof erstellt. Dieser soll im wesentlichen für strukturierte Abläufe sorgen. So werden sämtliche Anlieger auch regelmäßig  mit Rohstoffen versorgt und die Fertigerzeugnisse abgefahren.

Meine aktuelle Planung (Stand Feb. 2018) zeige ich Ihnen hier nachfolgend. An einigen Punkten habe ich Erklärungen zum besseren Verständnis eingefügt.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim studieren meines Gleisplans.

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Bahnhof auf einem Inselbahnsteig

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Gleis 1 – mit Bahnsteig für die Personenbeförderung

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Gleis 2 – Einfahrt – und Durchfahrtgleis (meist) für Güterzüge

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Gleis 3 – Umfahrgleis für Güterzugbewegungen

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Gleis 4 – mit div. Ladestellen für den Güterverkehr

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Gleis 1a – Abzweig zum keinen Endbahnhof

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(herausgezogene) Fiddle-Yard-Schublade

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Lokschuppen für die ortsgebundene Rangierlok (Köf II)

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Endbahnhof / Kopfbahnhof

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Langes Freiladegleis für die Güterabfertigung

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Güterumschlag mit Schuppen und Kopf- und Seitenrampe

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Tankstelle

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Heizkörper

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Produzierender Industriebetrieb

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Wagendrehscheibe

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weitere (noch nicht definierte) Betriebsstelle

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Andeutung der Ortschaft – wird später geplant

Zum besseren Verständnis der Gleisplanung hier noch nachfolgend zwei Abbildungen. Die obere zeigt die sichtbaren und die untere Abbildung zeigt die nicht sichtbaren Strecken auf.

Damit ich nach vielen Jahren endlich aus der Planungsphase heraus komme, habe ich mich entschieden, mit dem Bau meines Endbahnhofs zu beginnen.