Die Planung des Rangier-Diorama

Wie im Einführungstext bereits erwähnt, war es nicht möglich den Planungsvorschlag zu übernehmen. Was ich aber immer wollte war die Möglichkeit einen Zug im Kreis fahren zu lassen, einen Bahnhof mit abwechslungsreichen Rangierbetrieb zu haben, aber trotzdem auch Zielverkehr zu betreiben. Zum letztgenannten mehr wenn ich vom Fiddleyard berichte. Die Planung ist bewusst in verschiedenen Farben erfolgt.

Beginnend mit der unteren Ebene 0 (bei mir in der Höhe 107,5 cm SOK = SchienenOberKante) bedeutet, dass die gelbe Strecke später nicht sichtbar sein wird. Die rote Strecke wird sichtbar sein, auch gerne die „Paradestrecke“ genannt. Am rechten Anlagenrand führen die Abzweigungen zum Fiddleyard, welches in meinem Konzept anders als im Planungsvorschlag den Zug- und Richtungswechsel abwickeln soll.

Die blaue Strecke zweigt von der Ringstrecke ab und ist die Auffahrt zur oberen Ebene. Diese Strecke wird bis auf ein paar Zentimeter am Ende ebenfalls nicht sichtbar sein.

Abschließend noch die braunen Gleise, diese liegen auf der Ebene 1 (122,5 cm SOK).

Als Hauptrangiergleise sind 3 Gleise vorgesehen, so dass man immer gut rangieren kann und vereinzelt herumstehende Wagen zu umfahren sind. Wohin die einzelnen Gleise führen wird aus der folgenden Abbildung deutlicher.

Auf dieser Skizze sind nur noch die sichtbaren Strecken abgebildet. Die ursprüngliche Tiefe des Bahnhofs war mit 100 cm vorgesehen. Am Raster (50 cm) kann man gut erkennen, dass ich insbesondere an den äußeren Bögen mehr Tiefe benötige. Zum Kuppeln der Fahrzeuge sollte die Eingrifftiefe aber ausreichen.

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Zufahrt Ebene 1

2

Bahnhofsgebäude mit Bahnsteig

3

Ortsgüteranlage

4

Landhandel

5

Kohle-/Ölhandel

6

Sägewerk / Holzhandel

7

Fabrik

8

Freiladegleis

9

Lokschuppen

10

Tankstelle

Nach der Ausfahrt aus dem Tunnel (letztes blaues Gleisstück)  (1) führt die Strecke nach rechts, gerade aus über die nächste Weiche und über die DKW nach links zum Bahnsteig / Bahnhofsgebäude (2). Wenn man über die DKW geradeaus fährt, bedient man links die Ortsgüteranlage (3) und rechts daneben den Landhandel (4). Nach Sägefahrten über die DKW gelangt man zum Kohle-/Ölhandel (5) bzw. zum Sägewerk (welches hier auf der Skizze noch nicht wirklich gestaltet ist) (6). Auf der unteren linken Seite befindet sich ein Fabrikgebäude (7) mit Zustellmöglichkeiten über eine Wagendrehscheibe. Davor ist ein Freiladegleis (8) angedacht. Über dieser gewerblichen Fläche befindet sich der Lokschuppen (9) für die ortsgebundene Köf II mit vorgelagertem Kohlenbunker zur Versorgung der Dampfloks (BR 64 und BR 86) die diesen Endbahnhof anfahren.

Weil ich mich ja seit vielen Jahren auf eine Anlage vorbereite, sind schon viele Ausstattungsdetails vorhanden. So wurden auch meine Tanke (10) und die Schranken schon in der Planung berücksichtigt. Ob später alles genauso platziert wird zeigt die Zukunft – es könnte aber diese Gestaltung annehmen.