Rahmenbau / Unterbau

Nachdem die hinteren Trassen über Winkel und ohne Beine direkt an der Wand befestigt wurden, muss der Rahmen als Grundgerüst – der ja quer durch den Raum geht – mit Beinen gestützt werden. Geplant war der Aufbau ebenfalls mit Dachlatten. Um aber eine wirklich gerade Basis zu erhalten entschied ich mich die Rahmenstreifen aus vorhandenen Tischlerplatten zu sägen. Hierbei wurde die eigentliche Materialhöhe der Dachlatte beibehalten. Letztendlich hatte die Planung ja einen Grund: ich musste eine größtmögliche Durchgangshöhe erreichen, damit ich später darunter her komme um die Fenster / Jalousien zu Bedienen und zu Putzen (und für eine etwaige Wartung). Dieses ist dem Alter und dem „Rücken“ geschuldet. Außerdem ist geplant vorhandene Schränke unter der Anlage zu platzieren.

Wie ich dabei vorgegangen bin zeige ich hier …

Die Rahmen haben die Abmessungen 200 x 100 cm mit jeweils zwei Querstreben in der Mitte. Davon benötige ich 3 Stück, der letzte Rahmen ergibt sich aus den noch offenen Zwischenmaß. Jeder Rahmen wird auf 4 höhenjustierbare Beine gestellt. An den beiden äußeren Enden werden die Rahmen an die Wand befestigt.

Die Gesamtsteifigkeit der Anlagenfläche/n , die ein einzelner Rahmen natürlich noch nicht ergibt, wird später durch die Auflage weiterer Trassen etc. erreicht.

Hier die linke Anlagenseite: Am hinteren Anlagenrand wurde eine schmale Versteifung angebracht. Im vorderen Bereich sind die Trassenbretter für den Gleisverlauf breiter. Schon so ergibt sich eine ausreichende Steifigkeit die in diesem Bereich keine höheren Querstreben notwendig macht. Weitere Querstreben werden mit der 2. Ebene eingefügt.

Auf den breiteren Trassenbrettern wurde der gezeichnete Gleisverlauf für den folgenden Gleisbau schon ausgelegt.

Im rechten Anlagenteil ist das „Trassenbrett“ noch breiter ausgefallen. Gleich nach dem Halbbogen aus der hinteren Umfahrung wird eine Weiche eingebaut, so dass diese Fläche benötigt wird. Außerdem muss die Auffahrt zum Bahnhof ausreichend gestützt werden, so dass hier etwas mehr Tiefe entstanden ist was die Steifigkeit ja nochmals unterstützt.

Der nächste Schritt ist nun, den unteren Gleiskreis zu schließen.