Bahnkörper

Im letzten Bericht hatte ich ja schon angedeutet, dass die Ringstrecke (eigentlich wegen des Einbaus der Weichen, die auf einem 10 mm hohen Trassenbrett gebaut sind) auf dem Anlagenbrett erhöht werden muss. Das kommt mir insofern entgegen, dass dadurch die sog. Paradestrecke auf einem erhöhten Bahnkörper geführt wird. Dieser Bahnkörper soll so nah am Vorbild sein wie es umzusetzen ist. Als Vorlage diente in diesem Fall die NEM 122, siehe Abbildung oben.

Der Bahnkörper wird auf einer Unterlage geführt die aus einem Dämmmaterial aus dem Hausbau stammt. Diese Dämmplatten habe ich vor mehr als 15 Jahren gekauft, immer schon für die geplante Anlage. Inzwischen bin ich soweit, dass ich die Gleise auf meinem Rangier-Diorama nicht komplett auf Dämmmaterial verlegen werde.

Auch wenn es so durchaus zu einer Geräuschkulisse durch fahrende Züge kommen sollte, so sind diese „geplant“. Auf der im Bau befindlichen Anlage werden maximal zwei Züge gleichzeitig bewegt, sicherlich mit den üblichen digitalen Geräuschen der heutigen Zeit. Da ich in Epoche 3b fahre, in der Zeit hat man die Eisenbahn noch gehört, nehme ich etwaige zusätzliche Geräusche durch die Übertragung auf den Anlagenkörper gerne in Kauf.

Testweise begonnen habe ich im linken Anlagenteil dort wo die Gleise aus dem Hintergrund in den sichtbaren Bereich der Ringstrecke hervor treten.

Im direkten Anschluss der um 10 mm erhöhten Trasse sind die ausgeschnittenen Dammplatten aufgeklebt. Da die Dämmplatten-Trassen im Bogen verlaufen, habe ich mir das mühsame ausschneiden / aussägen mit einem Winkel erspart. Zumal dann jeweils zwei Trassen hätten geschnitten werden müssen, denn die Dämmplatten sind nur 5 mm hoch.

Für diesen Test bin ich soweit gegangen wie das nächste 2-Meter-Flexgleis lang ist. Der weitere Verlauf ist durch die ausgedruckte nächste Schiene zu erkennen. Damit die Trassen den notwendigen abgeschrägten Abschluss erhalten habe ich mich für Winkelleisten entschieden die ich in kurzen 5 cm Stücken an den Rand der zuvor aufgezeichneten Gleistrasse aufgeklebt habe.

Nach dem die Bahndammelemente getrocknet waren wurden weitere 2 Meter Gleis verlegt.

Erstmals seit meinen FREMO-Modulen, die ich Mitte der 1990er-Jahre gebaut habe, musste/durfte ich wieder Gleise ein schottern. Die 45 Grad-Schräge war zumindest fürs erste Mal eine kleine Herausforderung.

Jetzt trocknet der Schotter durch. Nach dem endgültigen erreichen der Festigkeit werden kleine Makel ausgebessert. Die Farbgebung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, wenn weitere Gleise verlegt wurden.